" Wo Posaunen zu hören sind, sind Christen"

Am 10. Juli 1999 feierte der Posaunenchor Friesenhausen sein 70jähriges Bestehen.

Dazu folgender Zeitungsartikel, erschienen im "Bote vom Haßgau" am 14. Juli 1999:


Im Bild zu sehen: hintere Reihe von links nach rechts - Rudolf Mayer (Ahorn), Erhard Wolf,
Michael Conrad, Armin Willer, Friedrich Wolf, Heide Willer, Jürgen Wolf, Ulrike Hemmerlein.
Vorne: Bernd Sauerteig, Christiane Wolf, Heike Buchner, Hermann Wolf, Kerstin Wolf und 
Matthias Wolf.

Der Posaunenchor Friesenhausen feierte sein 70 jähriges Bestehen und ehrte zahlreiche Mitglieder.
Der schöne aber schlicht geschmückte Kirchenraum in Friesenhausen bot eine feierliche Kulisse, als am Samstag das 70jährige Bestehen des Posaunenchores Friesenhausen gefeiert wurde.

"Meinen Jesus laß ich nicht", spielten die Posaunen und Pfarrer Gerd Kirchner sprach den Text dazu.
Beim folgenden "Lobet den Herrn" sangen dann alle voller Inbrunst mit.

Der Posaunenchor Friesenhausen sei überhaupt nicht mehr aus dem kirchlichen Leben in Friesenhausen wegzudenken, durch ihn käme Schwung in den Laden, sagte Pfarrer Kirchner in seiner Rede.

Was wären Hochzeiten, Konfirmationen aber auch das Totengeleit ohne den Klang der Posaunen.

Der Kindergottesdienst und der Posaunenchor seien die Säulen der Gemeinde, erklärte Pfarrer Kirchner weiter.
Zwei Gründungsmitglieder gäbe es noch, Paul Schönmann aus Rottenstein, den er herzlich bei der Feier begrüßte und Fritz Schmitt aus Sulzbach, der leider nicht kommen konnte. Seit der Gründung vor 70 Jahren sei immer wieder durch den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder gelungen, den Chor am Leben zu halten, wofür er sehr dankbar sei.

Für heute wären Choräle gewählt worden, was ihm sehr gut gefalle, da gehe einem das Herz auf und Wehmut erfülle einen ebenso wie Lebensfreude.

Auch Manfred Mees, Kirchenvorstand und Vertrauensmann in Friesenhausen, bekundete, wie glücklich er sei, daß es bereits vor 70 Jahren gelungen sei einen solchen Chor in der Kirchengemeinde zu gründen und bis heute weiter zu führen.

Viele der Mitglieder hätten Tausende von Stunden in der Arbeit für den Chor - nicht nur bei den zahlreichen Proben und Auftritten - geopfert und ihnen gelte sein ganz besonderer Dank.

Wilhelm Wolf habe den Chor Jahrzehnte mit Geschick geleitet und daß Matthias Wolf dieses Werk weiterführe, bereit ihm große Freude, erklärte Kirchenvorstand Mees weiter.

Posaunenchorobfrau Heike Ranke (Pfarrerin aus Wetzhausen), schloß sich den Glückwünschen für den Jubelchor an und meinte, 70 Jahre seien eine lange Zeit und vor allem die Leistung, den Chor nach dem Krieg neu zu formieren und Instrumente zu beschaffen, dürfe man in der Würdigung des Chores nicht vergessen.

"Wo Posaunenchöre zu hören sind, da weiß man, da sind Christen." Rudolf Mayer von den Ahorner Bläsern überbrachte Glückwünsche des befreundeten Chors aus Ahorn bei Coburg.

Folgende Mitglieder wurden dann bei den Feierlichkeiten für ihre aktive Mitgliedschaft geehrt: Thomas Glücker (drei Jahre), Ulrike Hemmerlein (sechs Jahre), Christiane Dietz (sieben Jahre), Michael Conrad (acht Jahre).

Bernd Sauerteig (zehn Jahre), Kerstin Wolf (18 Jahre), Matthias Wolf (18 Jahre), Friedrich Wolf (20 Jahre), Erhard Wolf (20 Jahre), Heike Buchner (20 Jahre), Jürgen Wolf (27 Jahre).

Heide Willer ist seit 40 Jahren dabei, Armin Willer 45 Jahre und Hermann Wolf seit 50 Jahren aktives Mitglied im Posaunenchor Friesenhausen.

Anschließend wurden die berühmten ökumenischen Bratwürste angeboten, von der Gemeindejugend zubereitet und man konnte noch gemütlich beisammen sitzen und sich austauschen.

Natürlich spielte auch der Posaunenchor anläßlich seines Jubiläums für die zahlreichen Besucher noch das eine oder andere Lied.

 

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